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Firmung im Petersdom, Party auf dem Fußballplatz

Limburger Ministranten waren auf Wallfahrt in Rom
Firmung im Petersdom, Party auf dem Fußballplatz
Firmung im Petersdom, Party auf dem Fußballplatz
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Eis essen mit dem Bischof, gemeinsame Gottesdienste feiern und natürlich eine Papstaudienz auf dem Petersplatz: Das Wallfahrts-Programm hat den Limburger Ministranten in Rom einiges geboten. Eine Woche, vom 27. Juli bis zum 4. August, verbrachten die etwa 1.100 Messdiener aus dem Bistum Limburg in der Ewigen Stadt. Die Ministrantenwallfahrt stand unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“. Trotz der Hitze hatten die Ministranten viel Spaß. „Es war super“, sagte Corinna. „Mein Highlight war, dass ich im Chor für den Papst singen durfte. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich würde auf jeden Fall wieder mitfahren.“

Bischofs-Selfies und Katakombengottesdienst

Gemeinsame Gottesdienste in den großen Kirchen Roms und viele Begegnungen prägten die Wallfahrt. Vor allem Begegnungen mit Bischof Georg Bätzing, der die Wallfahrt begleitete. Denn bereits im Vorhinein konnten die Gruppen den Bischof zu einer Aktion in Rom einladen. Und so frühstückte er in verschiedenen Hotels, feierte einen Gottesdienst in einer Katakombe mit den Ministranten aus Königstein oder ging mit verschiedenen Gruppen Eis essen, um die Ministranten kennenzulernen. Das ein oder andere Selfie mit dem Bischof durfte bei den Ministranten auch nicht fehlen.  

Besonders war die Wallfahrt auch für Emilia Seidensticker und Fabian Eden aus der Gemeinde Maria Himmelfahrt im Taunus. Die beiden hatten Bischof Georg Bätzing zu Beginn der Wallfahrt gefragt, ob er sie in Rom firmen könne, da sie ihren Firmtermin aufgrund einer Schulveranstaltung verpasst hatten. Der Bischof stimmte dieser Idee zu und firmte die beiden kurzerhand im Petersdom. „Meine Knie haben gezittert“, sagte Emilia Seidensticker. „aber mir war einfach nur wichtig, meinen Glauben zu bekennen.“ Für Fabian Eden war es eine riesige Ehre im Petersdom gefirmt zu werden. Auf der Hinfahrt habe Kaplan Tobias Blechschmidt diese Idee eingebracht. „Er hat aber nicht gedacht, dass wir den Bischof wirklich fragen“, sagte Eden. Und dass der Bischof ihnen das Sakrament dann tatsächlich auf der Wallfahrt gespendet hat, sei unbeschreiblich.

Den Papst hautnah erlebt

Ein Highlight war die Papstaudienz mit Franziskus auf dem Petersplatz. Zu diesem Treffen waren etwa 60.000 Ministranten aus der ganzen Welt zusammen gekommen. „Es war wirklich wirklich toll, den Papst so nahe zu sehen“, sagte Christian. „Er war etwa 50 Meter weit weg. Das ist etwas ganz anderes als im Fernsehen.“ Für Tizia aus der Gemeinde Heilig Kreuz Mengerskirchen-Weilburg war es vor allem für ein Mitglied aus ihrer Gruppe schön: „Ich fand es einfach nur beeindruckend, vor allem für unseren Mitgereisten, der Down-Syndrom hat, der ganz vorne in der ersten Reihe sitzen durfte und den Papst hautnah erlebt hat.“

Nach einer großen Party auf einem Fußballplatz am Donnerstagabend, 2. August, stiegen die Limburger Ministranten am Freitag wieder in die Busse Richtung Heimat. Zwischen Rom und Limburg legten sie allerdings noch einen Zwischenstopp in Assisi ein und feierten einen letzten gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche des Heiligen Franziskus. Am Samstag, 4. August, kamen alle Teilnehmer dann zurück.

© Bistum Limburg
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