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Wort zum Sonntag für den 15. Dezember 2019

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Wort zum Sonntag für den 15. Dezember 2019
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Wort zum Sonntag für den 15. Dezember 2019

In diesen Tagen schmückt in vielen Häusern und Wohnungen ein Adventskranz aus Tannengrün den Tisch. Nach wie vor stellt er für viele  Menschen einen wichtigen Begleiter durch den Advent dar.

Wenn der grüne Kranz sprechen könnte, was würde er uns sagen?

„Ich bin grün, voller Leben – und das mitten im Winter. Grün ist die Farbe der Hoffnung und des Lebens. Vier Kerzen schmücken mich. Sie lassen die Zeit bis Weihnachten immer heller werden und symbolisieren damit die Freude auf die Geburt Jesu Christi. Für die Menschen bin ich ein Zeichen der Hoffnung. Ich weise in eine ermutigende Zukunft: Gott wird Mensch. Meine Zweige sind von einem Tannenbaum abgeschnitten – das tut weh. Das hinterlässt Wunden und nimmt Lebenskraft“.

Damit spricht das Tannengrün auch vom Leben der Menschen, von ihren Sehnsüchten und Hoffnungen. Er spricht von dem Wunsch der Menschen nach Licht und Wärme. Er erzählt aber auch von den Verletzungen, die Menschen erleben oder sich gegenseitig zufügen.

Wer vermag all das zu schenken und zu heilen? Wie kann aus Gebrochenem Neues werden?

Heil entsteht nicht aus sich selbst. Menschen brauchen die Hilfe anderer, damit etwas Neues werden kann, dass etwas heil werden kann. Neues wird, wenn wir die Tannenzweige zum Kranz binden. Er wird rund, hat keinen Anfang und kein Ende. So wird er zum Zeichen für Jesus, der gekommen ist, um den Menschen das Heil zu bringen. Von ihm hören wir an Weihnachten: „Seht, ich mache alles neu. Das ist mein Auftrag: Den Armen soll ich die gute Nachricht bringen. Den Gefangenen soll ich ankündigen, dass sie frei werden, und den Blinden, dass sie sehen werden. Den Unterdrückten soll ich die Freiheit bringen und die heilen, die gebrochenen Herzens sind.“

Lassen Sie sich von der Botschaft des Adventskranzes anregen und ermutigen. Lassen Sie sich von seiner Botschaft anstecken. Die Geburt Jesu möchte auch für Sie Grund zur Hoffnung und Zuversicht für Ihr Leben werden.

Maria Becker, Bezirksreferentin Bezirk LDE