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Wort zum Sonntag für den 9. Februar 2020

Wort zum Sonntag für den 9. Februar 2020
Wort zum Sonntag für den 9. Februar 2020

„Schaut hin!“

Unter dieser Überschrift bereiten sich Christen aus allen Kirchen und auf den 3. Ökumenischen Kirchentag vor, der vom 12.-16. Mai 2021 in Frankfurt stattfinden wird. Die ganze schillernde Vielfalt unseres Glaubens wird uns in diesen Tagen begegnen. Und auch unsere Gegend ist eingeladen, bei diesem Fest mit dabei zu sein.

So wird an diesem Wochenende in der Herborner St. Petruskirche sonntags um 10.30 Uhr für unsere Region ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, um hinzuschauen und ins Gebet zu bringen, was dieses Kirchentags-Leitwort für uns bedeuten kann. An das Markusevangelium (Mk.6,38) angelehnt, werden Gläubige aufgerufen, mit offenen Augen und offenen Herzen wahrzunehmen, wie Gott und seine Wunder in unserer Welt und Zeit erkannt werden können. Und ich wünsche uns, dass wir das immer wieder in unserem Leben spüren.

Nun kann man sagen, dass wir Christen unterschiedliche Sichtweisen auf die Dinge haben; und dass das große Geschenk des Glaubens in unterschiedliche Konfessionen und Gruppen zerteilt wurde. Manch einer wird mit Blick auf die vielen Jahrhunderte innerchristlicher Streitereien sogar behaupten, dass wir es verloren haben. Aber ein großes Fest wie der Kirchentag lädt uns ein, genauer hinzuschauen- so wie auch im alltäglichen gelebten ökumenischen Miteinander hier bei uns an der Dill und den angrenzenden Tälern – und zu erkennen, dass jedes noch so kleine unterschiedliche Mosaiksteinchen, das die Menschen staunen lässt, uns Gott näher bringen kann. Und die Vielfalt, die unsere Glaubenstraditionen mit sich bringen, muss uns dann nicht auseinandertreiben, sondern kann uns gegenseitig bereichern.

Mag sein, dass unsere Überzeugungen und unsere Glaubenstraditionen unterschiedlich sind. Aber dort, wo wir uns gegenseitig respektieren und voneinander lernen und uns gegenseitig im Glauben bestärken, dass wir zu ein und derselben Hoffnung berufen sind, lohnt es sich, aufeinander zuzugehen. Also: Schaut hin!

Das wünscht Euch und Ihnen Pfarrer Simon Schade

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